Claudia von Salzen

Kein Geld für die Erinnerung

Die Gedenkstätte Sobibor wurde erst geschlossen, dann nach Protesten wieder geöffnet. Die Finanzierung ist aber nur bis Ende Juli gesichert. Wie es danach weitergeht, ist völlig offen.

Veröffenlichung/ data publikacji: 14.07.2011

Das vergessene Lager

Auf dem Berliner Wittenbergplatz erinnert eine Tafel an die nationalsozialistischen Konzentrationslager. Sie nennt die „Orte des Schreckens, die wir niemals vergessen dürfen“ – darunter Auschwitz, Treblinka, Bergen-Belsen und Dachau. Das Vernichtungslager Sobibor allerdings fehlt, obwohl in dem kleinen Ort in der Nähe von Lublin mindestens 250 000 Juden ermordet worden sind. Sobibor ist einer der vergessenen Tatorte des Holocaust. Erst durch den Münchener Prozess gegen den KZ-Wachmann John Demjanjuk rückte dieses Lager ins Bewusstsein einer größeren Öffentlichkeit.

Veröffenlichung/ data publikacji: 15.06.2011

Hilfe für die Nachbarn

Nur zwei Tage nach den EU-Sanktionen gegen das weißrussische Regime haben Regierungsvertreter von über 30 Staaten und internationale Organisationen in Warschau ein umfangreiches Hilfsprogramm für die weißrussische Zivilgesellschaft beschlossen. In den kommenden Jahren sollen mindestens 87 Millionen Euro an verschiedene weißrussische NGOs, unabhängige Medien und Bildungsinitiativen fließen. Die Bundesregierung sagte zu, die weißrussische Zivilgesellschaft in diesem Jahr mit 6,6 Millionen Euro zu unterstützen, 900 000 Euro mehr als im Jahr 2010.

Veröffenlichung/ data publikacji: 03.02.2011

EU und Weißrussland: Falsche Versprechen

Brutales Vorgehen der Staatsmacht in Minsk: Sondereinheiten schlugen Proteste brutal nieder, fast alle oppositionellen Präsidentschaftskandidaten wurden festgenommen. Die EU-Strategie ist gescheitert.

Veröffenlichung/ data publikacji: 22.12.2010

Ein öffentliches Verbrechen

Eine Ausstellung im Jüdischen Museum zeigt erstmals umfassend die Geschichte der Zwangsarbeit

Veröffenlichung/ data publikacji: 27.09.2010

Gegangen worden

Der Fall Steinbach zeigt, dass das deutsch-polnische Verhältnis inzwischen recht stabil ist.

Veröffenlichung/ data publikacji: 10.09.2010

Steinbach im Abseits

Die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, Erika Steinbach. stellt sich ins Abseits – nach einem Eklat um Äußerungen zum Beginn des Zweiten Weltkriegs. Nun will sie der CDU-Führung nicht mehr angehören.

Veröffenlichung/ data publikacji: 10.09.2010

Bischöfe warnen Deutsche und Polen vor Ressentiments

In einer Erklärung zum 70. Jahrestag des deutschen Angriffs auf Polen, mit dem der Zweite Weltkrieg begonnen hatte, haben deutsche und polnische Bischöfe die Verbrechen des Krieges und die Vertreibungen verurteilt und zur gemeinsamen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit aufgerufen.

Veröffenlichung/ data publikacji: 26.08.2009

Polen ärgern sich über EU-Video zum Mauerfall

Der Mauerfall im November 1989 wäre ohne die Freiheitsbewegung in Osteuropa nicht möglich gewesen. Doch ein Video über die Wende blendet diese Vorgeschichte aus

Veröffenlichung/ data publikacji: 22.05.2009

Polen wünscht sich mehr Wir-Gefühl

Damit hatte der polnische Botschafter in Deutschland wohl nicht gerechnet. Kürzlich wurde Marek Prawda in einem Interview gefragt, welche Folgen der Mauerfall denn für sein Land gehabt habe. Diese Frage ist symptomatisch dafür, dass im Jubiläumsjahr 2009 ein entscheidender Teil der Geschichte an den Rand gedrängt zu werden droht: Der Fall der Mauer am 9. November 1989 war nicht der Anfang, sondern nur der Endpunkt einer Entwicklung, die ohne die Freiheitsbewegungen in Mittel- und Osteuropa nicht möglich gewesen wäre.

Veröffenlichung/ data publikacji: 22.05.2009

Beiträge aus der deutsch-polnischen Grenzregion

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