Krakau

Proteste gegen Beisetzung in Krakau verschärfen sich

Die Proteste gegen die Beisetzung des polnischen Präsidentenpaars in der Königsgruft des Wawel-Schlosses in Krakau verschärfen sich. Skandierten am Dienstag noch knapp 500 Menschen vor dem Bischofssitz in Krakau, so waren es am Mittwochabend schon 2000. "Nicht auf dem Wawel! Krakau sagt Nein!" Mehr und mehr Städte in ganz Polen schließen sich an.

Veröffenlichung/ data publikacji: 16.04.2010

Polen streitet um Kaczynski-Grab im Nationalheiligtum

Die Frage, ob Lew Kaczynski auf dem Krakauer Wawel-Hügel begraben werden soll, birgt Sprengstoff. Über das Grab entscheidet am Ende allerdings die Kirche, und deren Vertreter wollen den frommen Katholiken auf dem Wawel zur letzten Ruhe betten.

Veröffenlichung/ data publikacji: 16.04.2010

Polen streitet über letzte Ruhestätte des Präsidenten

Proteste gegen Beisetzung neben Gräbern der Könige in Krakau - Russischer Zuständiger: Flugplatz in Smolensk hätte geschlossen werden müssen

Veröffenlichung/ data publikacji: 15.04.2010

Krach um Krakaus Königsgruft

Polen ist schon lange keine Monarchie mehr. Dennoch soll Präsident Lech Kaczynski in der Königsgruft in Krakau beigesetzt werden. Bis zum Ablauf der Staatstrauer verbietet es die Pietät, den toten Präsidenten zu kritisieren. Dennoch haben nun knapp 500 Krakauer gegen die Beisetzung in der alten Königsresidenz demonstriert. Sie haben recht. Nicht nur, weil noch nie ein Präsident der Republik Polen dort beigesetzt wurde. Sondern auch, weil die Untersuchung des Unfalls noch nicht abgeschlossen ist.

Veröffenlichung/ data publikacji: 15.04.2010

Polen gegen Polen

Der Streit um das Grab des Präsidenten spaltet die Nation: Tausende Polen protestieren gegen eine Bestattung auf dem Wawelberg, polnische Medien sprechen schon von "Krieg".

Veröffenlichung/ data publikacji: 15.04.2010

Ein Platz unter Königen

Die Nachricht kam am Dienstag, als die Schlange der Menschen, die vor dem Präsidentenpalast in Warschau dem verunglückten Staatsoberhaupt Lech Kaczynski und seiner Frau die letzte Ehre erweisen wollten, einen Kilometer maß und die Wartezeit acht Stunden betrug: Der Metropolit von Krakau, Kardinal Dziwisz, hat Jaroslaw Kaczynski, dem Bruder des toten Präsidenten, versprochen, dass die Toten in der Gruft der Wawel-Kathedrale in Krakau begraben werden.

Veröffenlichung/ data publikacji: 15.04.2010

Streit über die letzte Ruhestätte

Das Vorhaben, den tödlich verunglückten Staatspräsidenten Lech Kaczynski in der Königsburg Wawel beizusetzen, stößt auf Widerstand. In Krakau wird demonstriert

Veröffenlichung/ data publikacji: 15.04.2010

Streit um Ruhestätte Kaczynskis

Kaum ist bekannt, dass Kaczynski in der Wawel-Kathedrale in Krakau beigesetzt werden soll, gibt es Proteste. "Der Wawel ist der gemeinsame Ort aller Polen und kein gewöhnlicher Friedhof, über dessen Auswahl die Familienangehörigen entscheiden können", warnt die Tageszeitung "Gazeta Wyborcza".

Veröffenlichung/ data publikacji: 15.04.2010

Streit um Kaczynskis letzte Ruhestätte

Das am Samstag tödlich verunglückte polnische Präsidentenpaar soll in Krakau auf der Wawel-Burg beerdigt werden. Nur Königen und großen Dichtern wurde diese Ehre bisher zuteil. Viele Polen sind entsetzt. Ein Skandal nimmt noch in der Woche der Staatstrauer seinen Lauf.

Veröffenlichung/ data publikacji: 14.04.2010

Bischof: Schoah ist jüdische Erfindung

Der Holocaust sei eine „Erfindung der Juden“. Aussagen dieser Art sind in radikalen Schriften zu finden. Tadeusz Pieronek aber ist kein Radikaler und schon gar kein verwirrter Geist, der Pole ist Bischof von Krakau. Und doch wird er auf der katholischen Internetseite „Pontifex.Roma“ mit diesem Satz zitiert.

Veröffenlichung/ data publikacji: 26.01.2010
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