kopalnia węgla brunatnego - Braunkohletagebau

Lausitz - Gegen den Kohletod

Auf den ersten Blick wäre Proschim ein idealer Ort, um einen Werbespot für die Energiewende zu drehen. Auf den Feldern blüht gelb der Senf. Fünf Windräder drehen sich sachte, das sechste wird gerade aufgebaut, drei weitere sind geplant. Auf den Dächern glitzern Solarzellen, in den Scheunen stehen Biogasanlagen. Das herausgeputzte Dorf mit seinen 330 Einwohnern produziert längst viel mehr Energie, als es verbraucht – erneuerbare Energie, ohne CO2-Ausstoß.

Veröffenlichung/ data publikacji: 17.09.2013

Sechster Sternmarsch gegen Lausitzer Kohletagebau geplant

Einwohner der vom Lausitzer Braunkohletagebau bedrohten Dörfer wollen in einem Sternmarsch am 6. Januar gegen die Pläne für eine Erweiterung der Grube Jänschwalde protestieren. Der sechste Sternmarsch seit 2008 beginnt in den betroffenen Orten Grabko, Kerkwitz und Atterwasch (alle Spree-Neiße) und endet nördlich von Kerkwitz.

Veröffenlichung/ data publikacji: 01.01.2013

Chcemy kopalni. List do ministra

Mieszkańcy gmin Gubin i Brody zrzeszeni w stowarzyszeniach „Na rzecz rozwoju Ziemi Gubińskiej” i „Zmieńmy razem gminę Brody” chcą rozpoczęcia realizacji inwestycji polegającej na budowie kopalni węgla brunatnego i elektrowni w województwie lubuskim.

Veröffenlichung/ data publikacji: 19.12.2012

"Die Zeit arbeitet für uns"

Es soll eine Tradition werden. Zum zweiten Treffen von Braunkohlegegnern im abbaggerungsbedrohten Dorf Atterwasch (Spree-Neiße) kamen 350 Menschen. Sie setzen auch auf juristische Mittel im Kampf gegen neue Tagebaue.

Veröffenlichung/ data publikacji: 01.11.2012

590 Millionen Euro fließen in die Braunkohlesanierung

In die Sanierung der Lausitzer Bergbaugebiete in Südbrandenburg sollen in den kommenden fünf Jahren 590 Millionen Euro fließen. Das sieht das fünfte Verwaltungsabkommen von Bund und Ländern von 2013 bis 2017 vor.

Veröffenlichung/ data publikacji: 01.11.2012

350 Bürger demonstrieren gegen neue Tagebaue

Mit einem Aktionstag haben rund 350 Demonstranten in Atterwasch bei Guben (Spree-Neiße) gegen neue Braunkohletagebaue in der Lausitz protestiert. Politiker und Wirtschaftsvertreter hätten sich dabei gegen die Abbaggerung der bedrohten Orte ausgesprochen, teilte das Bündnis "Für Heimat und Zukunft in Brandenburg" mit. Die Landesregierung wurde aufgefordert, laufende Planverfahren für neue Tagebaue in der Lausitz einzustellen.

Veröffenlichung/ data publikacji: 01.11.2012

Drei Kerzen der Hoffnung

Atterwasch soll dem Braunkohleabbau weichen. Mit einem Dorffest protestieren die Bürger gegen die Pläne der Landesregierung und des Energiekonzerns Vattenfall. Etwa 300 Menschen haben sich versammelt, um den Ort zu retten.

Veröffenlichung/ data publikacji: 31.10.2012

Polen erkundet Lagerstätten für CO2

Das Land setzt trotz Protests auf die unterirdische Lagerung von Kohlendioxid. So soll Strom aus Kohle sauberer werden. Auch in Turow bei Zittau prüft man die neue Technik. Auch in Polen gibt es Widerstand gegen Energie aus Kohle. Doch anders als in Deutschland nimmt die Politik das im Nachbarland gelassen hin.
Für das Land steht ein Ausstieg aus Kohleförderung und -verstromung nicht zur Debatte. Das machten alle Politiker gestern deutlich, als sie im Kraftwerk Turow bei Zittau den 50. Kraftwerksgeburtstag feierten.

Veröffenlichung/ data publikacji: 10.02.2012

Sternmarsch und Trillerpfeifen gegen Tagebau

Mit Trillerpfeifen gegen den Tagebau: Rund 750 Menschen haben laut Veranstalter bei einem Sternmarsch lautstark gegen den geplanten Braunkohletageabbau in der Lausitz protestiert. Aufgerufen hatten dazu die Einwohner aus den Orten Grabko, Kerkwitz und Atterwasch, die wegen des Tagebaus verschwinden würden.
Unterstützt wurden sie von Nachbarorten sowie Gegnern der unterirdischen CO2-Verpressung aus Beeskow (Oder-Spree). Selbst aus dem polnischen Brody und aus im Rheinland betroffenen Regionen kamen Teilnehmer, hieß es.

Veröffenlichung/ data publikacji: 08.01.2012

Kohlepläne halten Region Guben in Atem

Polnischen Medienberichten zufolge hat ein möglicher Aufschluss der Braunkohlevorkommen jenseits der Neiße auf dem Gebiet der Gemeinden Gubin und Brody die nächste Hürde genommen. Gubins Bürgermeister Bartlomiej Bartczak begrüßt die Planungen „Dadurch ist der Weg für eine riesige Investition in unserer Region geebnet.“

Veröffenlichung/ data publikacji: 23.12.2011

Beiträge aus der deutsch-polnischen Grenzregion

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