Juden – Deutsche – Polen/ Żydzi – Niemcy – Polacy

Jüdische Spuren in Międyrzecz (Meseritz)

Meseritz, eine der wichtigsten Städte im westlichen Grenzgebiet der Ersten Polnischen Republik, hat eine lange und faszinierende Geschichte. Nicht nur wegen der politischen Bedeutung der Stadt, sondern auch – oder vielleicht gerade – wegen der ethnischen und religiösen Vielfalt seiner Einwohner. Ähnlich wie im benachbarten Schwerin an der Warthe (Skwierzyna) wohnten hier Deutsche, Juden und Polen nebeneinander.

Über die Friedhöfe der „Anderen“

1980 ließ ich mich in Chojna, dem ehemaligen Königsberg in der Neumark nieder. Mit der Architektur der Renaissance und des Barock war ich vertraut, da ich im Lubliner Land aufgewachsen war, um aber Bauwerke der Gotik bewundern zu können, hätte ich nach Krakau oder Thorn fahren müssen, oder besser noch in die Westgebiete Polens.

Jüdisches Kulturerbe in Westpolen – niemandes Erbe?

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Meine Heimat. Jüdische Spuren im Gebiet der Mittleren Oder

Im konventionell verstandenen Gebiet der Mittleren Oder (das sich in etwa mit dem Gebiet der heutigen Wojewodschaft Lubuskie deckt) sind ungefähr dreißig jüdische Friedhöfe sowie zehn Synagogen und Gebetshäuser erhalten. Heute gibt es nur noch im Lausitzer Żary [Sorau] eine organisierte jüdische Gemeinde, die ein Gebetshaus und einen Friedhof in einem abgeteilten Teil des Kommunalfriedhofs besitzt.

Zum Heimatbegriff

Die folgenden Kapitel Genese des Heimatbegriffs bis 1945 und Heimatbegriff nach 1945 stammen aus der Dissertation (Un)heimliche Heimat – Deutsche Juden nach 1945 zwischen Abkehr und Rückkehr des Kulturanthropologen Alexander von der Borch Nitzling. Diese Dissertation ist inzwischen als Buch im Paulo Freire Verlag in der Reihe Lebenswelten erschienen (2007, 424 Seiten, ISBN 978-3-86585-801-6, € 30,90). Aus diesem lesenswerten Buch zitieren wir mit dem Einverständnis des Verlags und des Autors die oben genannten zwei Kapitel.

Historia Zydów z Zielonej Góry (dawniej Grünberg). Prosimy o informacje, jesli ktos z Panstwa zajmowal sie lub zajmuje tym temat

Andrzej Kirmiel, nauczyciel historii z Zielonej Góry, od kilku juz lat poswieca sie badaniom historii Zydów w miescie oraz poszukiwaniem niewielu zachowanych sladów zydowskiej obecnosci. Jest on zalozycielem Lubuskiej Fundacji Judaica (http://judaika-lubuskie.webpark.pl) i organizuje rokrocznie Dni Kultury Zydowskiej. Wspólpracuje z nami od dluzszego czasu.

Auszeichnung zwölf herausragender internationaler Projekte von Jugendlichen für Frieden und Verständigung

Berlin. Junge Polen, Israelis und Deutsche haben gemeinsam einen Dokumentarfilm gedreht – und so ihre Eindrücke nach Gesprächen mit Zeitzeugen nationalsozialistischer Verbrechen verarbeitet. Die revolutionäre Stimmung in Danzig und Leipzig Ende der 1980er Jahre waren für ein anderes Team beispielhaft für politische Umbrüche ohne Gewalt.

Veröffenlichung/ data publikacji:
Event: 25.02.2008 - 17:00 - 25.02.2008 - 20:00

Lubuskie judaica

Dziś o 11.00 w auli LO – uroczyste otwarcie wystawy „Lubuskie judaica”. W programie mnóstwo atrakcji, m.in. pokaz i degustacja kuchni żydowskiej, warsztaty taneczne, nauka pisma hebrajskiego. Wstęp wolny.

Veröffenlichung/ data publikacji:
Event: 22.02.2008 - 11:00 - 22.02.2008 - 18:00

Die deutsch-polnisch-jüdischen Beziehungen im 20. Jahrhundert. Das Beispiel Marcel Reich-Ranicki. Ein Forschungsbericht

VORTRAG im Polnischen Institut Leipzig | Markt 10 | Eintritt frei

Gerhard Gnauck [Die Welt, Redaktion Warschau]

Veröffenlichung/ data publikacji:
Event: 29.01.2008 - 17:00 - 29.01.2008 - 20:00

23 - Die "Jedwabne-Debatte" in Polen - Dokumentation und Kalendarium [Jahreswechsel 2001/2002]

herausgegeben von Ruth Henning

Dokumentation

von 53 Texten aus:

Dziennik Bałtycki, Gazeta Polska, Gazeta Pomorska, Gazeta Wyborzca, Głos Szczeciński, Kontakty, Kurier Poranny, Polityka, Res Publica Nowa, Rzeczpospolita, Tygodnik Powszechny, Tygodnik Solidarność, Więź, Wprost, Znak, Zycie

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