Grenzgänger_innen/ ludzie pogranicza

Fremde frohe Laute

Uwe Rada schreibt den Lebenslauf der Oder - von den Quellen bis zur Mündung in die Gegenwart

Veröffenlichung/ data publikacji: 06.03.2006

Rosen aufs Grab nach 60 Jahren

In Gadkow Wielki (Groß Gandern), einem kleinen Ort östlich von Frankfurt, wurde der frühe deutsche Friedhof wieder hergerichtet. In immer mehr Orten der früheren Neumark, die seit 1945 zu Polen gehört, wird heute wieder an die frühen deutschen Einwohner erinnert.

Veröffenlichung/ data publikacji: 18.11.2005

Malender Feuerwehrmann stellt im EBZ aus

"Deutsch-polnische Ansichten", so lautet das Motto einer Ausstellung des Neuzellers Karl-Heinz Keß, die gegenwärtig im Europäischen Begegnungszentrum (EBZ) in Ratzdorf zu sehen ist.

Malerische Eindrücke und Motive von Neuzelle sowie seinen Besuchen in den Dörfern um Zielona Gora sind in Acrylfarbe auf Leinwand festgehalten. Keß‘ Bilder zeichnen sich aus durch intensive Farben, Stimmungen und Schattierungen, die dem Betrachter manchmal fast unwirklich erscheinen, sich aber dennoch in der Natur wiederfinden lassen.

Veröffenlichung/ data publikacji: 25.10.2005

Wo sich Huhn und Hahn gute Nacht sagen

Mein Europa: In der Gegend hinter Stettin, früher Hinterpommern, heute Pomorze Zachodnie, geschieht viel Unglaubliches

Es fällt mir schon gar nicht mehr auf. Nur unser Sohn Robert erinnert mich immer wieder daran, dass wir zwei Zuhause haben. Berlin und "Hund und Hahn". Robert, vier Jahre alt, weiß auch, dass "Huhn und Hahn" in Polen liegt. In seinem Zimmer hängt eine Landkarte, die wir gemeinsam gemalt haben. Robert würde gerne mit dem Flugzeug in sein zweites Zuhause fliegen, aber das geht zum Glück nicht.

Veröffenlichung/ data publikacji: 10.10.2005

Rübermachen nach Polen

Vor 25 Jahren schloss die DDR ihre Grenze zumöstlichen Nachbarland.Viele Ostdeutsche blieben dort, weil sie mehr Freiheit hatten

Veröffenlichung/ data publikacji: 30.05.2005

Die Wiederherstellung der Erinnerung

Der Künstler ist für den Beamten ein Niemand. „Partner werden Sie dann für uns sein, wenn Sie einen Verein gründen", musste sich Andrzej Łazowski, ein Stettiner Fotograf, anhören. So entstand der Verein CPT „Czas Przestrzeń Tożsamość" (Zeit Raum Identität), der sich seit rund vier Jahren für das deutsch-polnische Grenzgebiet einsetzt.

Andrzej Łazowski

Ich heiße Andrzej Łazowski, bin 35 Jahre alt und wohne gegenwärtig in Stettin. Neben meiner beruflichen Tätigkeit als Kunstfotograf engagiere ich mich gesellschaftlich und kulturell in der Öffentlichkeit. So habe ich den Verein „Czas Przestrzeń Tożsamość“ (Zeit Raum Identität) gegründet und bin seit 2004 Vorstandsvorsitzender dieses Vereins. Meine Tätigkeit als Fotograf wurde unter anderem 2005 im Zusammenhang mit dem regelmäßig in Stettin stattfindenden Europäischen Zwillingstreffen mit dem Titel Europäischer Fotograf der Zwillinge gewürdigt.

Beiträge aus der deutsch-polnischen Grenzregion

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