Wolf Schmidt

NS-Vergangenheit des BKA - Die braunen Anfänge von Wiesbaden

60 Jahre nach seiner Gründung untersucht das Bundeskriminalamt den Einfluss des Nationalsozialismus auf die Frühphase der Behörde. Wagner verwies darauf, dass im 1951 gegründeten BKA zahlreiche NS-Verbrecher unterkamen. "Die Teilnahme an den Gewaltverbrechen des Nationalsozialismus war für sich genommen kein Ablehnungsgrund", sagte Wagner. Auch Mitglieder mobiler Mordkommandos in Osteuropa ("Einsatzgruppen") wurden ins Bundeskriminalamt geholt. 1958 waren fast alle Führungspositionen mit ehemaligen Nazis besetzt, von 47 leitenden Beamten des BKA waren 33 einst bei der SS.

Veröffenlichung/ data publikacji: 07.04.2011

Neonazis verschwinden nicht

Schafft die rechtsextreme NPD den Sprung in ein Landesparlament, herrscht Hysterie - schrammt sie an der Fünfprozenthürde vorbei, wird schnell Entwarnung ausgerufen. Wenn es nur so einfach wäre.

Veröffenlichung/ data publikacji: 22.03.2011

Die geheimen Mails der NPD

Sie schimpfen über "Bimbos" und "Negerkinder" und verabschieden sich gerne auch mal "mit deutschem Gruß": Zehntausende interne E-Mails blamieren die NPD.

Mehr als 60.000 E-Mails aus dem Inneren der rechtsextremen Partei wurden der taz und anderen deutschsprachigen Medien zugespielt. Die allermeisten wurden zwischen März 2010 und Januar 2011 verschickt. Darunter sind E-Mails zwischen den führenden Köpfen der NPD, aber auch Anweisungen an die Kader vor Ort, Rechnungen, Mitgliederlisten und Darlehensverträge.

Veröffenlichung/ data publikacji: 12.02.2011

Die geheimen Mails der NPD

Mehr als 60.000 E-Mails aus dem Inneren der rechtsextremen Partei wurden der taz und anderen deutschsprachigen Medien zugespielt. Die allermeisten wurden zwischen März 2010 und Januar 2011 verschickt. Darunter sind E-Mails zwischen den führenden Köpfen der NPD, aber auch Anweisungen an die Kader vor Ort, Rechnungen, Mitgliederlisten und Darlehensverträge.

Veröffenlichung/ data publikacji: 12.02.2011

Extremismusdebatte spaltet Koalition - Skepsis gegen Gesinnungs-Check

Der Aufruf von Anti-Rechts-Initiativen gegen die Extremismusklausel zeigt erste Erfolge: Die FDP geht auf Distanz zur Familienministerin Kristina Schröder.

Veröffenlichung/ data publikacji: 08.02.2011
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