Harry Nutt

Historiker kritisieren Bundestagsbeschluss

Mehr als 50 namhafte internationale Historiker haben sich in einer gemeinsamen Erklärung gegen den am Donnerstag vom Deutschen Bundestag angenommen Antrag gewandt, den 5. August zum Vertriebenen-Gedenktag zu machen.

Veröffenlichung/ data publikacji: 15.02.2011

Zoni Weisz redet Klartext im Bundestag

Der Holocaust-Überlebende wirft den EU-Ländern vor, "nichts oder fast nichts" aus dem Völkermord an Sinti und Roma gelernt zu haben. Die Geschichte wiederholt sich, lautet seine ernüchternde, als Mahnung zu verstehende Erkenntnis.

Veröffenlichung/ data publikacji: 27.01.2011

Umkehrung der Verhältnisse

Das Ausstellungskonzept der Berliner Vertriebenen-Stiftung steht in der Kritik. Der Zentralrat der Juden ist jedenfalls nicht gewillt, seine Plätze im Stiftungsrat einzunehmen.

Veröffenlichung/ data publikacji: 27.10.2010

Die gemischten Motive der Gewaltpolitik

Trotz vieler offener Fragen stellte eine Berliner Tagung unter Beweis, wie notwendig die Arbeit eines Ausstellungs- und Erinnerungsprojekt über Begriffe wie Zwangsdeportationen, ethnische Säuberungen, Genozid und Vertreibung ist.

Veröffenlichung/ data publikacji: 20.09.2010

Steinbach sorgt für neuen Eklat mit Polen

Sie hat es wieder getan. Mit einem kurzen Satz in der ARD hat die CDU-Abgeordnete und Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV), Erika Steinbach, erneut für einen Eklat in den deutsch-polnischen Beziehungen gesorgt. "Bartoszewski hat einen schlechten Charakter", äußerte Steinbach. "Das sage ich ohne Wenn und Aber."

Veröffenlichung/ data publikacji: 17.09.2010

Aus der Randzone

Emm Uuuuh, am Anfang ist der Klang. Im 4. Obergeschoss der Berliner KunstWerke wird durchbuchstabiert. Muzeum heißt das Wort, das in Gestalt einer Leuchtreklame seltsam unglamourös aufscheint und mit der Klanginstallation einer lautmalerischen Wortaneignung eine Korrespondenz eingeht.
Das Gemeinschaftswerk der polnischen Künstler Paulina Olowska und Mateusz Romaszkan ist Leitmotiv einer Ausstellung über zeitgenössische polnische Kunst. Das Museum zwischen kulturellem Versprechen und unmöglicher Institution.

Veröffenlichung/ data publikacji: 30.03.2010

Lügen

In seinem Buch "Notizen eines Weltbürgers" schildert der polnische Reporter und Schriftsteller Ryszard Kapuscinski eine Szene, in der er im Zug nach Katowice Mitte der neunziger Jahre einer Gruppe Jugendlicher zuhört, die sich über das Programmieren von Computern unterhalten. "Sie sind in ihrer elektronischen Computersprache gefangen", räsoniert Kapuscinski, "man weiß gar nicht, ob eine andere Welt für sie überhaupt noch existiert (...) ob sie das alles, einschließlich der Sonnenauf- und Untergänge (...) nicht programmieren und auf der Stelle in eine Software einbauen möchten."

Veröffenlichung/ data publikacji: 12.03.2010

Weiterer Ärger ist programmiert

Weißer Rauch stieg nicht auf, als Erika Steinbach am 11. Februar ihren Verzicht auf einen Sitz im Rat der Stiftung "Flucht, Vertreibung, Versöhnung" verkündete. Erleichtert waren schließlich aber nicht nur die politischen Akteure, sondern auch die Mitglieder des wissenschaftlichen Gremiums, das die konzeptionelle Ausrichtung der Gedenkstätte im Deutschlandhaus in Berlin ausarbeiten soll.

Veröffenlichung/ data publikacji: 11.03.2010

Stiftung ohne Steinbach

Die nüchterne Innenarchitektur der Bundespressekonferenz in Berlin macht einen triumphalen Einzug nahezu unmöglich, aber Erika Steinbach (CDU) war einmal mehr um Grandezza bemüht. In einem schwarz-grün kariertem Kostüm und einem fleischfarbenen Rollkragenpullover trat sie an zu einem Finale ohne Siegesgefühle. Der monatelange Streit über die Stiftung "Flucht, Vertreibung, Versöhnung" hat seine Spuren hinterlassen. Nun sei er beigelegt, heißt es im Berliner Politik-Jargon.

Veröffenlichung/ data publikacji: 12.02.2010

Unter Zwang

Im westukrainischen Lemberg (Lviv) kam es 2007 während einer Tagung zu einer Kontroverse zwischen dem ukrainischen Schriftsteller Juri Andruchowytsch und dem polnischen Historiker Wlodzimierz Borodziej, die die deutschen Teilnehmer irritierte. Die emotionalen Verletzungen, die die Vertreibungen in Wolhynien und Ostgalizien hinterlassen haben, sind nach 1989 kaum gelindert worden.

Veröffenlichung/ data publikacji: 27.01.2010

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