Horst

Im Reich der Sandburgen

Denn Niechorze an der pommerschen Küste, das alte Seebad Horst, hat keinen Hafen. Der voll beladene Kutter muss mit einer Elektrowinde an einem Stahlseil auf den Sandstrand gezogen werden. „Die Arbeit ist hart, sehr hart. Aber ich liebe sie“, sagt Stanislaw, während er uns zwei Schollen verkauft. Frischeren Fisch bekommt man nirgends. Günstigeren wohl auch kaum: Umgerechnet einen Euro bezahlen wir pro Scholle. Er ist einer der letzten fünf hauptberuflichen Fischer des Ortes, die das ganze Jahr über täglich hinausfahren.

Veröffenlichung/ data publikacji: 07.08.2011