NSU

Misstrauen gegen eigenen Geheimdienst

Thüringen hat dem NSU-Ausschuss in Berlin all seine Akten geschickt. Der Innenminister fürchtete, eigene Leute könnten sonst „Interessantes“ verschwinden lassen. Laut einem Gesprächvermerk Edathys hat Geibert sich Sorgen gemacht, dass „interessante Bestandteile“ dieser Akten hätten „verschwinden“ können, wenn Mitarbeiter seines eigenen Landesamts für Verfassungsschutz eine Vorauswahl getroffen hätten. Das Kopieren der umfangreichen Akten, so Geibert demnach, habe er nicht Verfassungsschutz-Mitarbeitern überlassen – sondern er beauftragte 80 Bereitschaftspolizisten damit.

Veröffenlichung/ data publikacji: 12.10.2012
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