Breaking the Silence

Ausstellung: “Breaking the Silence”

Die Organisation “Das Schweigen brechen” (Breaking the Silence) wird getragen von Reservistinnen und Reservisten der Israelischen Verteidigungsarmee. Diese haben sich zur Aufgabe gemacht, im Anschluss an ihren Militärdienst über die Besatzungsrealität, die sie als Soldaten selbst erlebt haben, zu berichten.

Dem Konflikt Kontur verleihen

Veröffenlichung/ data publikacji: 23.09.2012
Event: 13.09.2012 - 12:00 - 29.09.2012 - 20:00

Das Schweigen brechen

Arroganz, Schikane, Terror und Tod: Israelische Soldaten berichten von ihrem Einsatz in den besetzten palästinensischen Gebieten. Fotoausstellung von »Breaking the Silence«
Sie sind jung, sie tragen Uniform und Waffe. Sie waren in den besetzten palästinensischen Gebieten im Einsatz, praktisch allmächtig – und sorgen sich nun um ihre Heimat. Weil sie ihr Land Israel lieben, brechen sie ihr Schweigen darüber, was sie getan und erlebt haben. »Breaking the Silence« macht die Besatzung zum Thema, damit sie eines Tages Geschichte werden kann.

Veröffenlichung/ data publikacji: 22.09.2012

Die Folgen der Besatzung

Nadav Bigelman sieht mit seinem Bart und der Wuschelfrisur aus wie viele der jungen, hippen Israelis, die so gerne nach Berlin kommen, wegen dem Nachtleben und all dem. Bigelman ist aber hier, um mit weiteren Aktivisten der israelischen Nichtregierungsorganisation Breaking The Silence zwei Wochen lang beinahe täglich durch die Fotoausstellung "Zeugnisse einer Besatzung - Israelische Soldaten berichten" im Willy-Brandt-Haus zu führen. Bigelman war, wie fast alle Israelis, selbst Soldat in der israelischen Armee.

Veröffenlichung/ data publikacji: 21.09.2012

Soldaten in Israel: Tapferkeit vor dem Freund

Die Aktivisten von Breaking the Silence waren alle in Hebron eingesetzt. Wie Jehuda ist auch die Geschäftsführerin Dana Golan, ebenfalls 29 Jahre alt, hier geprägt worden. Die beiden sind zusammen mit dem 33-jährigen Michael Manekin der harte Kern der Gruppe. »Die Menschen in diesem Land«, so beschreibt Dana Golan ihre Mission, »müssen sich klarmachen, was sie ihren Söhnen und Töchtern antun, die in der Besatzung dienen. Viele wollen lieber nicht genau wissen, was der Preis für das Besatzungsregime ist, was wir dort tun – und was das uns antut.«

Veröffenlichung/ data publikacji: 19.09.2012

Ex-Soldaten wollen nicht mehr schweigen

Yehuda Shaul war Soldat, als er wie ein Zivilist zu denken begann. Er gründete in Israel die Organisation „Breaking the Silence“, um über die Realität und die Übergriffe in den besetzten Gebieten zu berichten. Ein Spaziergang durch Hebron, wo er einst stationiert war.

Veröffenlichung/ data publikacji: 19.09.2012

Kriegsrecht in Hebron

Nadav Bigelman verbrachte als israelischer Soldat ein halbes Jahr in dieser Stadt – zwischen militanten jüdischen Siedlern und Palästinensern. Hier erzählt er von seinen Erlebnissen. Hebron ist ein extremer Fall. Es ist die größte palästinensische Stadt im Westjordanland – und die einzige, in deren Mitte jüdische Siedler leben. Derzeit sind es rund 800, bei insgesamt 180 000 Einwohnern. Es ist komisch: Hebron liegt nur rund 30 Kilometer südlich von Jerusalem, wo ich aufgewachsen bin. Jede Stunde gibt es einen Bus, die Fahrt dauert höchstens 40, 45 Minuten.

Veröffenlichung/ data publikacji: 16.09.2012

Israel: Zweifelnde Helden

Wenn israelische Soldaten in den palästinensischen Gebieten eingesetzt werden, verlieren sie ihre Moral - das sagt die Organisation "Breaking the Silence". Sie will die israelische Gesellschaft wachrütteln und mit der Realität der Besatzung konfrontieren. Dazu hat sie eine Ausstellung organisiert, die jetzt auch im Willy-Brandt-Haus zu sehen ist.

Veröffenlichung/ data publikacji: 15.09.2012

Die Nacht des 19. 2. 2002

Yaron G. ist Israeli. Er wollte dabei sein. Auch bei der Armee. Auch, als er töten sollte. Heute denkt er ganz anders als damals. Yaron G. ist 31 Jahre alt, ein sportlicher Typ. Braune Augen, dunkle Haare, Dreitagebart. Ein gut aussehender Mann. Er strahlt jene unkomplizierte Direktheit aus, die viele Israelis auszeichnet. Yaron G. sitzt in seiner WG-Wohnküche in Hamburg-Altona, die aussieht wie viele andere deutsche WG-Wohnküchen auch. Das Viertel ist von Studenten, Künstlern und mittlerweile Besserverdienenden bevölkert. Ein bisschen Multikulti, viele Ökoläden, ein paar Galerien.

Veröffenlichung/ data publikacji: 15.09.2012

Jenseits der Stille

Israelische Soldaten sprechen über ihren Einsatz in den besetzten Gebieten
Einschüchterungen, Erniedrigungen und Schikanen bestimmen den Alltag israelischer Soldaten im Westjordanland. Mit einem heute veröffentlichten Buch will die Organisation »Breaking the Silence« dem weit verbreiteten Schweigen über den Einsatz der israelischen Armee in den Palästinensergebieten ein Ende setzen.

Veröffenlichung/ data publikacji: 14.09.2012

Das Schweigen brechen

Ehemalige israelische Soldaten reden im Film "Breaking the Silence", von systematischen Übergriffen auf Palästinenser in den besetzten Gebieten: Ziel sei es, die palästinensische Zivilbevölkerung zu kontrollieren. Mit dem Zeugnis zerstören die ehemaligen Soldaten das Bild der moralischen Verteidigungskräfte Israels.

Veröffenlichung/ data publikacji: 07.08.2012
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