Ulrich Thiessen

Land schickt Dorfkümmerer in die Provinz

Acht Dorfkümmerer gibt es seit vergangenem Jahr in Brandenburg. In der Uckermark, im Barnim und in Oberhavel sollen sie Projekte anstoßen und Leben in Kommunen bringen, die vom Bevölkerungsrückgang betroffen sind. Mithilfe von EU-Mitteln und mit Unterstützung der Generali-Versicherungsgruppe wurden die Kümmerer zehn Tage lang ausgebildet und werden über 18 Monate mit einer Aufwandsentschädigung von 400 Euro pro Monat versehen.

Veröffenlichung/ data publikacji: 04.04.2013

Gartenschau macht nach Prenzlau Pause

Wenn im April die Landesgartenschau 2013 in Prenzlau (Uckermark) die Tore öffnet, wird das voraussichtlich bis zum Ende des Jahrzehnts die letzte derartige Veranstaltung sein. Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger (SPD) will dem Kabinett eine Pause bis 2019 vorschlagen.

Veröffenlichung/ data publikacji: 05.02.2013

Kriminalitätsrate im grenznahen Raum über Landesdurchschnitt

Der Landtagsabgeordnete der Linken, Jürgen Maresch, schloss sich jetzt der Kritik von Unternehmern an der zu geringen Polizeipräsenz an. Die Polizeireform des Landes und die gleichzeitige Reduzierung der Bundespolizei habe dazu geführt, dass "Grenzstädte wie Guben und andere nur noch sporadisch befahren werden können und gemeinsame Streifen mit der polnischen Polizei oder dem polnischen Grenzschutz seltener oder gar nicht mehr stattfinden".

Veröffenlichung/ data publikacji: 20.12.2011

Brandenburg muss mehr für Polnisch in der Schule tun

Wenn brandenburgische Politiker auf das Land und seine Zukunft, auf Europa und die Welt zu sprechen kommen, landen sie schnell bei den Vorteilen, die sich aus der Nachbarschaft zu Polen ergeben. Das gute Verhältnis über Oder und Neiße hinweg ist sogar Bestandteil der märkischen Verfassung. Im alltäglichen Leben merkt man von der Nachbarschaft jedoch immer weniger, je weiter man sich von der Grenze entfernt.

Veröffenlichung/ data publikacji: 16.07.2008

Eine Perspektive für die Schifffahrt

Die Zitterpartie um das neue Schiffshebewerk in Niederfinow hat ein Ende. Die jahrelangen Planungen und die ersten Investitionen in die baulichen Vorbereitungen haben sich gelohnt und können nun in die eigentlichen Arbeiten am neuen Schiffsfahrstuhl übergehen. Der Bund hat lange gezögert. Die Verlockung war groß, ein Zeichen Richtung alte Länder zu setzen. Dort wird seit langem kritisiert, dass im Osten viel zu viel Geld in fragwürdige Infrastrukturprojekte gesteckt werde.

Veröffenlichung/ data publikacji: 29.03.2008
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