Jüdischer Friedhof in Frankfurt (Oder) eröffnet

Es war eine feierliche Eröffnung, die viele in Frankfurt (Oder) lebende Juden herbeigesehnt haben. Der bislang fehlende eigene Friedhof ist für ihre Religion von zentraler Bedeutung. Gestern wurde die Begräbnisstätte übergeben. „Für uns waren die Bestattungen bislang ein großes Problem“, sagt Volodymyr Levytzkyy, Vorsitzender der rund 200 Mitglieder starken jüdischen Gemeinde in der Oderstadt.
Im jüdischen Glauben habe ein Friedhof eine noch größere Bedeutung als eine Synagoge, ergänzt Gennadi Kushnir, Vorsitzender des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden, der von einem „denkwürdigen Tag“ spricht. Nach seinen Kenntnissen ist der Frankfurter jüdische Friedhof nicht nur der erste, der seit dem Holocaust in Brandenburg errichtet wurde – er ist auch ein Novum in Ostdeutschland.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 28.06.2011