Im ersten Kreis der Hundehölle

Polens Tierheime sind hoffnungslos überfüllt und in Geldnot. "Hundehöllen" nennen polnische Tierschützer Orte wie diese.
Izabella Dzialak hat gerade erst eine Knieoperation hinter sich. Sie hat auch schon eine Krebserkrankung überstanden. Das Gehen fällt ihr schwer, dennoch kommt die 71 Jahre alte Frau seit 22 Jahren fast täglich hier heraus in das Tierasyl im Wald von Celestynow, 20 Kilometer südöstlich von Warschau. Die 15 Arbeiter nennen sie nur „die Chefin“ – Szefowa.
Ihre Begrüßungsworte gehen an diesem Tag im Gebell der Hunde unter. Die alte Frau zeigt auf das kleine zweistöckige Haus mit den Säulen unter dem Balkon. „Wir reden später in der Villa“, ruft sie, so laut sie kann, und ordnet zunächst einen Rundgang über das Gelände an.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 18.01.2012