Ein kulturelles Mosaik

Hinter dem Wald führt die Straße an einem See entlang nach Sejny, einem Städtchen mit 6 000 Einwohnern. Es ist nur ein paar Kilometer von der litauischen Grenze entfernt. In der Hauptstraße gibt es eine katholische und eine orthodoxe Kirche. Etwas weiter kommt man zur „weißen Synagoge“, die daran erinnert, dass es hier vor dem Zweiten Weltkrieg eine große jüdische Gemeinde gab. „Sejny ist historisch durch die kulturelle Vielfalt seiner Einwohner geprägt“, erklärt Bozena Szroeder vom Verein Po Granice („Jenseits der Grenze“).
Der 1991 gegründete Verein sammelt die Spuren dieser Geschichte und macht sie bekannt. Dabei legt er besonderen Wert auf das kulturelle Erbe der Minderheiten im Nordosten Polens. „Die Menschen, die hier leben, sollen wissen, wer die Häuser gebaut hat, in denen sie wohnen.“

Vollständiger Text/ cały tekst: http://www.taz.de/digitaz/.archiv/suche?ik=1&mode=erw&tid=20...
Veröffentlichung/ data publikacji: 11.05.2012