Versöhnen oder verhöhnen

Seit ihrer Gründung tritt die Stiftung "Flucht, Vertreibung, Versöhnung" auf der Stelle. Ihre Ziele gefährden nun Funktionäre mit seltsamem Geschichtsbild. Und Erika Steinbach, Vertriebenbundsvorsitzende und Reizfigur, springt ihnen zur Seite.
Die Stiftung "Flucht, Vertreibung, Versöhnung", die Ende 2008 per Gesetz gegründet wurde, ist seither wenig von der Stelle gekommen - so wenig, dass jüngste skandalträchtige Neuigkeiten von der Öffentlichkeit kaum beachtet wurden. Am 8. Juli hat der Bundestag den neuen, größeren Stiftungsrat gewählt. Zwei der sechs stellvertretenden Mitglieder, die der Bund der Vertriebenen (BdV) benannt hat, sind nun aufgefallen: Sie haben Meinungen geäußert, die Zweifel aufkommen lassen, dass sie sich für das Stiftungsziel "Versöhnung" einsetzen werden.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 01.08.2010