Berlin

"Eine fürchterliche Normalisierung"

Die Gedenkstätte Topographie des Terrors zeigt eine Ausstellung zur Deportation von Juden aus dem badischen Lörrach. Die Aktion mit Modellcharakter zeigt, wie die Kamera dabei zur Waffe wurde.

Veröffenlichung/ data publikacji: 30.12.2011

Przeciwnicy Merkel liczą szable

Konserwatyści z rządzącej Niemcami CDU jednoczą się, by zawrócić partię z liberalnego kursu, który objęła chadecja pod rządami Angeli Merkel. Wśród nich jest Erika Steinbach, szefowa Związku Wypędzonych.

Veröffenlichung/ data publikacji: 29.12.2011

Sprawa Wolf

Znaczenie sporu o Christę Wolf polegało na tym, że jak w soczewce skupiły się w nim różne wątki niemające wiele wspólnego z osobą pisarki. Atak na nią wielu odczytało jako próbę upokorzenia elity intelektualnej NRD przez przekonanych o swojej wyższości moralnej krytyków z RFN. Był to spór o rolę intelektualistów i pisarzy w reżimie totalitarnym.

Veröffenlichung/ data publikacji: 20.12.2011

20 Jahre Stasi-Unterlagen-Behörde - Was heißt denn FMOK?

Die ersten Mitarbeiter der neu geschaffenen Stasi-Unterlagen-Behörde müssen sich im Dechiffrieren üben. Und dazu, das ist nach wie vor Joachim Gaucks Überzeugung, waren einige Stasi-Mitarbeiter nötig. Der evangelische Pastor Gauck war der Gründervater der Behörde. "Um es mal ganz deutlich zu sagen: ein Teil dieser Leute hat uns unendlich viele Kenntnisse gebracht", sagt Gauck in der aktuellen sonntaz.

Veröffenlichung/ data publikacji: 17.12.2011

Rechtsstaat und Rechtsterrorismus "Die machten bloß große Augen"

Bernd Wagner und Andres Veiel diskutierten in der Berliner Akademie der Künste. Wagner glaubte zu wissen, was sich mit der aggressiv vorgetragenen völkischen Vereinigungsideologie im Osten anbahnte. Doch sein dramatischer Befund wurde 1990 nicht einmal zu Protokoll genommen, sagt er. "Die machten bloß große Augen", so Wagner.

Veröffenlichung/ data publikacji: 16.12.2011

Quoten in Aufsichtsräten - Frauenkampf im Bundestag

Mit der Forderung nach einer 30-Prozent-Quote für Aufsichtsräte setzt eine fraktionsübergreifende Gruppe von Parlamentarierinnen Bundesfrauenministerin Kristina Schröder (CDU) unter Druck.
Die Erklärung wurde nicht nur von den Abgeordneten aus Parteien, die ohnehin eine feste Quote fordern, initiiert, sondern auch von Rita Pawelski (CDU), Dorothee Bär (CSU) und Sibylle Laurischk (FDP), deren Fraktionen eine solche Quote bisher ablehnen.

Veröffenlichung/ data publikacji: 16.12.2011

Zum Abschied von Christa Wolf

In der Akademie der Künste würdigten Kollegen und Weggefährten die kürzlich verstorbene Jahrhundertschriftstellerin. Dabei wurde auch die Hexenjagd gegen sie beklagt.
Was bleibt, ist, was du geschrieben hast, zitiert, sichtlich mitgenommen, Gerhard Wolf seine Frau, mit der er 60 Jahre lang verbunden war. Was sie im Kopf hatte, hat sie mitgenommen, hinterlassen hat sie ein Archiv über ein Land, an dem, wie sie glaubte, die Welt am Ende zu wenig Anteil nahm. Eben dies groß geschriebene A war ihr Verpflichtung.

Veröffenlichung/ data publikacji: 14.12.2011

Abschied von Christa Wolf - Trauerrede von Günter Grass

„Was bleibt“ ist der Titel einer Erzählung, die im Juni 1990 im Aufbau-Verlag und im Luchterhandverlag erschien. Noch bevor sie den Lesern in Ost und West vorlag, schlugen – die Sperrfrist missachtend – einige jener westdeutschen Journalisten zu, die als Sieger der Geschichte meinten, die Stunde der Abrechnung habe geschlagen.
Sie, Christa Wolf ... wurde nun – kaum war die Mauer zwischen den feindlichen Lagern gefallen – mit nicht endenwollendem Wortschwall niedergemacht. Es war, als wollte man eine öffentliche Hinrichtung zelebrieren.

Veröffenlichung/ data publikacji: 14.12.2011

Die Macht des Erzählens

Aus dem Vortragssaal der Akademie der Künste am Pariser Platz fällt der Blick durch die Fenster auf das Brandenburger Tor. Menschen lassen sich davor fotografieren, Blitzlichter erhellen das Bauwerk. Touristentrauben schieben sich zwischen den Säulen hindurch und verschwinden im Dunkel.

Veröffenlichung/ data publikacji: 12.12.2011

Integrationsbeauftragte trifft Migranten - Eine Ombudsperson für Vielfalt

Die Migrantenverbände fordern ein stärkeres Engagement gegen Rassismus. Nun soll es einen Ansprechpartner für die Familien der Neonaziopfer geben.
"Dieser Rassismus der Mitte macht uns Angst", gab Mehmet Tanriverdi zu, der sich in diesem Zusammenhang darüber erstaunt zeigte, dass Thilo Sarrazin noch immer Mitglied der SPD sei. Er forderte gegenüber Böhmer sogar eine Verschärfung des Paragrafen 130 des Strafgesetzbuches, um Volksverhetzung besser ahnden zu können.

Veröffenlichung/ data publikacji: 09.12.2011
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