Görlitz

15° OST

Es ist Sommer 2010. Irgendwo im Niemandsland zwischen Zittau und Görlitz an der Bundesstraße 99. Dort hinten liegt Polen, rechts daneben Tschechien. Zwölf junge Reporter haben hier Stellung bezogen. Sie schlafen auf Bäumen, suchen nach Wölfen und jagen ein Phantom. Auf „15° Ost“ erzählen sie Geschichten von Angst und Verfall. Aber auch von Hoffnung und Neubeginn.
Editorial von Holger Fröhlich und Anna Hunger

Veröffenlichung/ data publikacji: 07.06.2011

Reisen auf dem "Königsweg"

Landesausstellung. In Görlitz wird die Geschichte einer europäischen Lebensader gezeigt. Fürsten und Bettler, Händler und Handwerker waren auf ihr unterwegs. Schon zu Lebzeiten hat man ihn den Reichen genannt, den Kaufmann Hans Frenzel, geboren 1463 in Görlitz. Als Frenzel 1526 das Zeitliche segnete, stand er an der Spitze eines riesigen Handels-Unternehmens, wie es nur wenige im Kurfürstentum Sachsen gab.

Veröffenlichung/ data publikacji: 23.05.2011

Via Regia - Newsletter Ausgabe Mai 2011

Nach rund drei Jahren Vorbereitungszeit öffnet nun morgen, am 21. Mai, die 3. Sächsische Landesausstellung „via regia – 800 Jahre Bewegung und Begegnung“ ihre Tore im
Görlitzer Kaisertrutz. Punkt 15 Uhr geht es los und am Eröffnungstag haben Sie alle kostenfreien Eintritt.

Veröffenlichung/ data publikacji: 20.05.2011

Die heimliche Hauptstadt

Kulturhauptstadt Europas ist sie nicht geworden 2010, trotz guter Chancen. War aber eigentlich auch gar nicht nötig. Görlitz ist Kulturstadt, seit die Stadt existiert, also im Kern seit dem 12. Jahrhundert. Die Lage an einer wichtigen europäischen Handelsstraße, der via regia, die reiche städtische Kultur mit Bürgerhäusern und Kirchenpracht, in neuerer Zeit die Teilung der Stadt in einen deutschen und einen polnischen Teil sowie die vielversprechenden Initiativen zu Grenzüberwindung und Zusammenhalt – all das macht Görlitz so einzigartig in der Kulturlandschaft.

Veröffenlichung/ data publikacji: 20.05.2011

Schätze an der Neisse

Nach dem Tod von Kaiser Wilhelm I. und seinem Sohn Friedrich III. im Jahre 1888 wurden in ganz Deutschland Denkmale zur Einigung des Deutschen Reiches eingeweiht. Die Begeisterung der patriotischen Görlitzer Bürger reichte jedoch weiter. Man beschloss, eine Gedenkhalle zu errichten, der ein Museum angeschlossen sein sollte.

Veröffenlichung/ data publikacji: 20.05.2011

Polski biskup w niemieckiej diecezji?

Watykan i niemiecki episkopat mają poważne problemy personalne i rozważają powierzenie diecezji w Goerlitz Polakowi - informuje "Der Spiegel".

Veröffenlichung/ data publikacji: 15.05.2011

Polnische Juden wollen Görlitzer Synagoge nutzen

Seit Jahren setzt sich der Förderkreis Görlitzer Synagoge für die Nutzung des von den Dresdner Architekten William Lossow (1852-1914) und Max Hans Kühne (1874-1942) entworfenen Gebäudes ein. Das Ringen hatte nun einen ersten konkreten Erfolg: Vor wenigen Tagen stimmte der Görlitzer Stadtrat einem Nutzungsvertrag zu. Die Stadt ist seit 1963 Eigentümer der Synagoge.

Veröffenlichung/ data publikacji: 11.04.2011

Möglichkeit zur Andacht in der Synagoge schaffen

Die Görlitzer Synagoge wieder als das erlebbar zu machen, was sie ursprünglich war - nämlich ein Haus des Gebets und der Andacht - dieses Anliegen wurde einmal mehr beim jüngst gefeierten 100-jährigen Bestehen laut. "Unser Ziel ist es, einen kleinen Gebetsraum einzurichten - es soll nur ein Nebenraum sein - in dem die Besucher Zwiesprache mit Gott halten können" erklärte der Vorsitzende des Förderkreises für die Synagoge, Markus Bauer.

Veröffenlichung/ data publikacji: 01.04.2011

Kupferklau sorgt in der Region für Millionen-Schaden

Die Schrottdiebe machen vor nichts Halt. Sie stehlen Regenrinnen am Kloster oder tonnenweise Kabel von Betrieben. Und die Zahlen steigen: Im vergangenen Jahr registrierte die Polizeidirektion (PD) Oberlausitz-Niederschlesien 587 Fälle von Kupferdiebstahl. Die Täter verursachten einen Schaden von 1,3 Millionen Euro. Im Jahr davor waren es nur 190 Fälle und einem Schadensumfang von 263 000 Euro.

Veröffenlichung/ data publikacji: 30.03.2011

Polka z Niemiec może chodzić do polskiej szkoły

17-letnia Polka z Görlitz może chodzić do liceum w Zgorzelcu. To precedens. Patrycja G. dwa i pół roku temu przeniosła się z matką do Niemiec i ma dziś niemiecki paszport. Zgodnie z tutejszą ustawą szkolną powinna uczyć się w Saksonii – landzie, w którym zamieszkała. Nadal jednak chodziła do starej szkoły w Zgorzelcu. Matka argumentowała, że córka słabo mówi po niemiecku i w Görlitz nie zdałaby matury. Sprawa trafiła do Sądu Administracyjnego w Dreźnie.

Veröffenlichung/ data publikacji: 21.03.2011
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