Warschau

Blick über die Oder

Rzeszow/Kabul. 40. polnisches Opfer am Hindukusch
Ein 35-jähriger polnischer Soldat ist am Wochenende beim Entschärfen von Minen in Afghanistan getötet worden. Es handelt sich um das bereits 40. polnische Todesopfer bei dem Einsatz seit dem Jahr 2001. Der aus Rzeszow in Südostpolen stammende Mann hinterlässt seine Frau und zwei Kinder.

Cybinka (Ziebingen). Protestaktion von Ökobauern

Veröffenlichung/ data publikacji: 11.06.2013

Blick über die Oder

Warschau. Deutschsprachiger Notruf für Touristen
Vom 1. Juni bis 30. September gibt es in Polen wieder einen deutschsprachigen Telefonnotruf für Touristen, die etwa Dokumente verloren haben, medizinische Hilfe benötigen, eine Autopanne oder andere Probleme haben. Die Festnetznummer 0048-22-278 77 77 und die Handy-Hotline 0048-608-599 999 sind außer an Feiertagen täglich von 8 bis 22 Uhr erreichbar. Für den Service werden nur die Tarife des jeweiligen Anbieters fällig, die Beratung ist dann kostenlos.

Gorzów (Landsberg). 100-jähriges Jubiläum eines Stadtparks

Veröffenlichung/ data publikacji: 29.05.2013

Blick über die Oder

Zielona Góra/Drzonów. Militärmuseum lädt zum Ritterspektakel
An diesem Sonnabend laden mehrere Museen in der Wojewodschaft Lebuser Land zu einer „Museumsnacht“ ein. Das größte Spektakel dürfte das Militärmuseum in dem Örtchen Drzonów (Schlesisch Drehnow) bei Zielona Góra bieten. Hier sind Panzer und Geschütze aus dem Zweiten Weltkrieg zu sehen und zwischen 19 und 24 Uhr werden auch Rittervereine auftreten.

Warschau. Jede vierte Frau soll abgetrieben haben

Veröffenlichung/ data publikacji: 14.05.2013

Blick über die Oder

Warschau. 77 Verkehrstote an zehn Tagen
Nach einer Woche mit zwei Feiertagen (1. Mai und Verfassungstag am 3. Mai), die von vielen Polen zu Kurzurlauben genutzt wurde, musste die Polizei jetzt eine Schreckensbilanz ziehen. In der Zeit vom 26. April bis zum 5. Mai seien 77 Menschen bei Verkehrsunfällen getötet und weitere 949 verletzt worden, hieß es am Montag. Außerdem seien bei Kontrollen 4500 angetrunkene Kraftfahrer festgestellt worden.

Ostrow (Ostrowo). Pfarrer stiehlt zwei Engelsfiguren

Veröffenlichung/ data publikacji: 07.05.2013

Blick über die Oder

Warschau. Gleich zwei Feiertage in dieser Woche
Viele Polen können sich in dieser Woche auf ein besonders langes Wochenende freuen. Denn neben dem 1. Mai ist im Nachbarland auch der 3. Mai ein staatlicher Feiertag. Er erinnert an die am 3. Mai 1791 verabschiedete Verfassung des damaligen Polen-Litauen. Am 2. Mai wird zudem der Tag der weiß-roten Nationalflagge begangen, der aber offiziell nicht arbeitsfrei ist. Auch die Basare an der Grenze werden trotz der Feiertage an allen drei Tagen geöffnet sein.

Stettin. Springbrunnen mit Licht- und Musikshow

Veröffenlichung/ data publikacji: 02.05.2013

Blick über die Oder

Warschau/Posen. Embryonen angeblich an Deutsche verkauft
Polnische Embryonen sollen angeblich zu Forschungszwecken nach Deutschland verkauft worden sein. Mit dieser Äußerung, die er im Fernsehen machte, sorgte Warschaus Justizminister Jaroslaw Gowin für Aufsehen. Die Embryonen stammten angeblich aus einer inzwischen geschlossenen Klinik in Posen, die auf künstliche Befruchtungen spezialisiert war. Experten ziehen die Aussagen des Ministers in Zweifel, weil Deutschland eins der schärfsten Gesetze zum Embryonenschutz habe. Auch ein Regierungssprecher distanzierte sich davon.

Veröffenlichung/ data publikacji: 24.04.2013

Museum des Lebens am Ort des Sterbens

Polen würdigt die Kämpfer des Ghetto-Aufstands von 1943 mit einem neuen Bauwerk – dort, wo einst Willy Brandt niederkniete.
Der Aufstand war das letzte Kapitel in der Tragödie der Juden", sagte der alte Mann, "und der Anfang des bewaffneten Widerstands." Symcha Rotem war damals dabei gewesen, vor 70 Jahren, und er war auch am Freitag dabei, an demselben Ort, in jener Warschauer Plattenbausiedlung, wo einst das Ghetto war.

Veröffenlichung/ data publikacji: 20.04.2013

Der Maulwurf unter dem Karussell

„Er berührt die Körper der Begrabenen, er zählt, wühlt weiter“, heißt es in einem Gedicht über das Verhältnis der Polen zum Aufstand im Warschauer Getto 1943. Zum Jahrestag diskutiert Polen über seine Geschichte zwischen Gleichgültigkeit und heldenhafter Hilfe.

Veröffenlichung/ data publikacji: 19.04.2013

Warschaus neue Helden

Am heutigen 19. April soll der Warschauer Stadtteil Muranow in einem intensiven Gelb erblühen. Rund um das Denkmal für die Helden des Ghettoaufstands von 1943 wurden zehntausende Zwiebeln in die Erde gesteckt. Marek Edelman, einer der Anführer des bewaffneten Aufstands, legte jedes Jahr am 19. April ein paar Narzissen am Denkmal des Ghettoaufstands nieder. Die gelben Frühlingsboten symbolisieren die Hoffnung der Aufständischen auf ein Überleben des Infernos.

Veröffenlichung/ data publikacji: 19.04.2013

Volles Haus mit leeren Vitrinen

Diese Woche öffnet das neue Jüdische Museum in Warschau – doch vorerst ohne Ausstellung.
Graugrün ist das neue Museum – ein Klotz vor dem Denkmal für die Helden des Warschauer Ghettoaufstands. Über Jahrzehnte war der Platz leer. Das Denkmal des Schoa-Überlebenden Nathan Rappoport ragte zwischen sozialistischen Plattenbauten heraus und erinnerte schmerzlich an das jüdische Leben, das hier einst pulsierte, an das Ghetto in der Okkupationszeit und die leblose Stille nach 1945.

Veröffenlichung/ data publikacji: 18.04.2013