Die Presse

Die Spuren der anderen

Eine deutsch-polnische Liebesgeschichte mit Vergangenheit. Der Großvater von Uwe war bei der Waffen-SS, der Großvater von Gabriela im KZ. Uwe und Gabriela sind miteinander verheiratet und gemeinsam auf Spurensuche.

Veröffenlichung/ data publikacji: 05.11.2011

Das Gegenteil eines polnischen Politikers

Janusz Palikot hat so ziemlich alles falsch gemacht, um in der polnischen Politik erfolgreich zu sein. Geschieden und wieder verheiratet ist der 46-Jährige, dazu noch ein bekennender Befürworter homosexueller Partnerschaften. Doch Palikot ist in diesem Wahlkampf zum Schreckgespenst aller etablierten Parteien geworden. Der Einzug seiner antiklerikalen „Palikot-Bewegung“, einer bunten Truppe von Transsexuellen, Geschäftsleuten und Studierenden, ins Parlament gilt quasi als sicher.

Veröffenlichung/ data publikacji: 07.10.2011

Nicht Maas, nur Memel

„Die Memel“: Der Berliner Publizist Uwe Rada schreibt kenntnisreich die ganz Europa prägende Kulturgeschichte eines Stromes, der so manche nationale Fantasie entzündet hat. Über Europa ohne Kenntnis des Memel-Buches von Rada zu sprechen wäre jedenfalls dumm und gefährlich. Etwas Besseres lässt sich darüber kaum sagen – außer, dass es eben auch ein besonderer Lesegenuss ist.

Veröffenlichung/ data publikacji: 06.08.2011

Kein Polanski in Polen: Nach Zusage folgte Absage

Roman Polanski steht wieder in den Schlagzeilen: Der aus Polen stammende Filmregisseur hat seine Teilnahme am Filmfestival in Gdynia (Polen) abgesagt. Der 77-jährige hätte Ende kommender Woche in die Stadt an der polnischen Ostseeküste kommen sollen, um einen Preis für sein Lebenswerk entgegenzunehmen. Es wäre die erste Auslandsreise Polanskis nach seiner Verhaftung wegen Vergewaltigung gewesen. Gegen den Besuch des polnisch-stämmigen Regisseurs hatten im Vorfeld mehrere rechtskonservative Politiker protestiert.

Veröffenlichung/ data publikacji: 04.06.2011

Die Schweizer Schafe treten wieder

Sie sind wieder da: weiß, flauschig, und immer zu dritt. Eines der Schafe ist besonders mutig und gibt dem vierten, dem schwarzen, einen beherzten Tritt. Was für ein schönes Land könnte die Schweiz sein, wären da nicht all die kriminellen Ausländer! So die Botschaft auf den Plakaten der notorisch fremdenfeindlichen Schweizer Volkspartei.

Veröffenlichung/ data publikacji: 26.11.2010

Sarkozy, die Roma und die düpierte EU

Die belgische EU-Präsidentschaft sollte den Pariser „Anti-Roma-Gipfel“ boykottieren.
Präsident Nicolas Sarkozy versucht eben wieder mit der für ihn typischen Mischung aus Populismus und Hyperaktivität zu überzeugen. Bemerkenswert ist vielmehr, dass Vertreter der EU-Kommission nicht auf der Gästeliste stehen. Damit ist die Botschaft klar: Wir bestimmen, wie wir mit Einwanderern aus anderen EU-Staaten umgehen. Was Brüssel sagt, ist irrelevant.

Veröffenlichung/ data publikacji: 26.08.2010

Ukraine will kirchliche Unabhängigkeit von Moskau

Eine eigene Nationalkirche statt dreier konkurrierender Kirchen: Der Ökumenische Patriarch signalisiert Unterstützung, Moskau droht mit "katastrophalen Konsequenzen".

Die Orthodoxie ist die dominante Religion in der Ukraine, doch konkurrieren drei Kirchen um die Gläubigen: Die meisten Anhänger hat die mit dem Moskauer Patriarchat verbundene autonome ukrainische orthodoxe Kirche unter dem Kiewer Metropoliten Wolodymir (Sabodan).

Veröffenlichung/ data publikacji: 28.07.2008
Subskrybuje zawartość