Alltag der Oderländer in Küstrins Berliner Tor

Regen prasselt auf das Kopfsteinpflaster der Schulstraße, die Berliner Straße ist modderig. Und doch reißt der Besucherstrom zum Berliner Tor der Festung Küstrin nicht ab. Ein Klasse des Kostrzyner Gymnasiums ist dabei, und ein polnisches Fernsehteam, das dort Kostrzyns Stadtoberhaupt Andrzej Kunt interviewt. Sie alle sind neugierig. Denn nach der Wanderausstellung "Baltic Fort Route" ist derzeit das Brandenburgische Freilichtmuseum mit seiner Exposition "Alltagskultur im Oderland" zu Gast.

Was Ilona Roscher (Konzept) und Horst Wiese (Fotos) da zu Anlässen wie Hochzeiten, Weihen, Jubiläen und Themen wie Fischen, Reiten und Musizieren zusammengetragen haben, erstaunt die 16-jährigen Gymnasiasten zwar nicht. Aber sie haben Spaß daran. Als sie geboren wurden, öffneten sich auch in ihrer Heimatstadt die Grenzübergänge. Das seither von unten gewachsene Miteinander der Nachbarn an beiden Oderufern zu zeigen, war Anliegen des Altranfter Museums, erklärt dessen Leiter Peter Natuschke.

Vollständiger Text/ cały tekst: http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/category/Seelow/id/2...
Veröffentlichung/ data publikacji: 16.04.2008