NPD-Wähler auf dem Land nicht erreicht

In einer von Abwanderung gekennzeichneten Region profitiere die NPD vom Rückzug der demokratischen Parteien, sagte der Politikwissenschaftler. Die NPD hatte bei den Landtagswahlen im ländlichen Südvorpommern überdurchschnittliche Ergebnisse eingefahren. In Koblentz wählten 33,0 Prozent der Wähler mit ihrer Zweitstimme die Rechten, in Postlow und Blesewitz waren es 28,9 Prozent. «Die NPD hat im Gegensatz zu den demokratischen Parteien einen Provokationswahlkampf geführt, der das Unbehagen der Menschen aufgenommen hat», sagte Dette.
Im Jahr 2007 waren in Mecklenburg-Vorpommern in Reaktion auf den Einzug der NPD in den Landtag landesweit fünf Regionalzentren gegründet worden, um demokratische Strukturen zu stärken. Das Regionalzentrum in Anklam kümmert sich seitdem um Gemeinden wie Ueckermünde oder Bargischow, wo der Anteil rechtsextremer Wähler damals besonders hoch war - das Engagement hat aber bisher nicht zu einem veränderten Wählerverhalten geführt.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 05.09.2011