Polen und die Euro-Krise - Teile und rette?

Polen befürchtet, vor lauter Krisenräten der Euro-Länder in Brüssel immer mehr an Einfluss zu verlieren. Deshalb präsentiert sich Warschau als Verfechter der Finanzdisziplin - meistens. In den Verhandlungen um den EU-Haushalt für die Jahre 2014 bis 2020 dringt das Empfängerland Polen (anders als Deutschland und andere Geberländer) auf eine weitere Vermehrung der Brüsseler Überweisungen in die ärmeren Länder der Union. In der gegenwärtigen Sieben-Jahres-Periode wird Polen insgesamt brutto 67 Milliarden Euro erhalten, was wesentlich dazu beigetragen hat, dass das Land bisher ohne Rezession durch die Krise kam. Für die kommende Haushaltsperiode träumen manche nun sogar von 80 Milliarden. Tusk hat einen „großen, klugen“ EU-Haushalt gefordert.
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Veröffentlichung/ data publikacji: 18.09.2011