Energiewende: Binationale Fachveranstaltungen "Deutschlands Energiewende und Polens Einstieg in die Kernenergie?"

Anlass des Vorhabens ist einerseits der Ausstieg Deutschlands aus der Atomenergie nach dem Reaktorunfall in Fukushima. Dieser hat die bereits zuvor eingeleitete „Energiewende“ intensiviert, weil zeitnah ein erheblicher Anteil der zuvor in Atomkraftwerken erzeugten Energie nunmehr aus den erneuerbaren Energien gewonnen werden muss.

Andererseits hat die polnische Regierung am 28. Januar 2014 das den Einstieg in die Kernenergie vorbereitende polnische Atomenergieprogramm verabschiedet. Bis 2035 ist die Errichtung von zwei Kernkraftwerken geplant.

Das Projekt verfolgt im Wesentlichen drei Ziele. Zum einen sind im Hinblick auf die deutsche Energiewende Konzepte zu suchen, die insbesondere aus rechtlicher und ökonomischer Sicht eine tragfähige Basis für den politischen Willen darstellen könnten. Zweitens ist hinsichtlich der neuen polnischen Energiepolitik der Frage nachzugehen, welche Ursachen dieser Politik zugrunde liegen und ob es Alternativen gibt. Schließlich ist die dritte Zielsetzung eine vergleichende Analyse von deutscher und polnischer Energiewende unter besonderer Berücksichtigung der gesellschaftspolitischen, ökonomischen und rechtlichen Aspekte sowie der potenziellen Auswirkungen der jeweiligen Vorgehensweise auf das andere Land und auf die europäischen Vorstellungen.

Im Rahmen des von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Programms finden zwei Tagungen statt: am 08.10.2014 in Berlin und am 05.11.2014 in Stettin (siehe Dateianhänge). Um Anmeldungen wird gebeten.

Vollständiger Text/ cały tekst: http://www.transodra-online.net/sites/transodra-online.net/f...
Veröffentlichung/ data publikacji: 09.07.2014