Kultur der Zuschreibung

Die neuere Debatte um Flucht und Vertreibung ist eine Debatte der Deutschen über sich selbst. Mit einem aufgeklärten Vergangenheitsdiskurs hat das nichts zu tun

Die Diskussion hätte eigentlich woanders stattfinden müssen, nicht in einem abgelegenen Hörsaal der Berliner Humboldt-Uni. Sie hätte auch ein ganz anderes Publikum verdient, nicht nur die üblichen linken Studenten. Und statt der jungen, engagierten Veranstalter von einem "Arbeitskreis Geschichtspolitische Intervention" hätte sie von einem der zahlreichen Moralbeauftragten der Bundesrepublik moderiert werden müssen – oder gleich von Anne Will.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 11.06.2009