Nach dem Bruch der Staumauer am Witka-See ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die Betreiber

Seit gestern ermittelt die Staatsanwaltschaft von Zgorzelec beim Staudamm-Betreiber, dem Kohlekraftwerk Turow. „Wir müssen klären, wie es zum Bruch der Staumauer kommen konnte und ob jemand schuld daran ist“, erklärt Staatsanwalt Dariusz Konczyk. Überprüft werde – zunächst aufgrund der Unterlagen – der technische Zustand der Staumauer vor ihrem Bruch, die Restaurierungsarbeiten und die Sicherung des künstlichen Stausees. Gutachter seien vor Ort unterwegs, um die Ruinen des Staudamms zu inspizieren. Die Staatsanwaltschaft kläre auch die genauen Todesumstände der Ertrunkenen.
Rafal Jurkowlaniec, der Wojewode von Niederschlesien, wies Vorwürfe zurück, dass die Metereologen die Bevölkerung nicht rechtzeitig vor den massiven Regenfällen gewarnt hätten: „Das zentrale Wetteramt hat 24 Stunden vor den verheerenden Regenfällen vom Samstag Warnungen an die Kreisämter geschickt, die diese wiederum an die Gemeinden weiterleiten. Dort werden die Wetterwarnungen häufig nicht ernst genommen. So auch dieses Mal.“

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Veröffentlichung/ data publikacji: 10.08.2010