Europa

Europa mówi Sikorskim

Szef naszej dyplomacji opowiadał w poniedziałek, jak rząd Donalda Tuska wyobraża sobie przyszłość UE w czasach największego kryzysu Wspólnoty. - Głębsza integracja albo rozpad. Domagamy się od Niemiec, byście dla dobra waszego i naszego pomogli strefie euro przetrwać i prosperować.

Veröffenlichung/ data publikacji: 30.11.2011

Biedny świat na minie

Polska jako jedyny kraj UE nie ratyfikowała jeszcze traktatu o zakazie min przeciwpiechotnych. Konwencję ratyfikowało 158 państw, ale najwięksi gracze - USA, Rosja i Chiny - nie planują podpisywać - mówili uczestnicy konferencji zorganizowanej przez PCK, Klub Inteligencji Katolickiej, Stowarzyszenie Żydowskie Czulent i Religions for Peace.

Veröffenlichung/ data publikacji: 29.11.2011

Deutschland muss stärker führen

In der Euro-Krise fürchtet Polen nicht die deutsche Macht, sondern die deutsche Untätigkeit, sagt Außenminister Radoslav Sikorski. Wir dokumentieren in Auszügen seine bemerkenswerte Rede in Berlin.

Veröffenlichung/ data publikacji: 29.11.2011

W Unii tyle autonomii co w USA

Jeśli na nowo wyznaczamy – zgodnie z zasadą subsydiarności – to, co ma być federalne, i to, co ma być narodowe, to ja bym widział możliwość zawarowania pewnych spraw dla państw członkowskich raz na zawsze. Sądzę, że państwa członkowskie Unii powinny mieć co najmniej tyle autonomii, ile mają stany USA. Edukacja, moralność publiczna, podatki dochodowe powinny być wyłączone spod władzy Unii.

Veröffenlichung/ data publikacji: 28.11.2011

"Wir denken anders als die Briten"

Radoslaw Sikorski: Wir denken anders als die Briten: Wir wollen durchaus, dass die EU stärker integriert ist als bisher und die Gefahr eines Zerfalls abwendet. Aber vielleicht müssen die Beziehungen zwischen Brüssel und den Mitgliedsstaaten neu ausbalanciert werden.
Da würde ich vorschlagen, dass manche Kompetenzen für immer den Mitgliedsstaaten in die Hand gegeben werden. Ich persönlich finde, sie sollten mindestens so viel Autonomie genießen wie die Bundesstaaten in den USA. Das betrifft zum Beispiel Fragen der Bildung, der öffentlichen Moral, auch der Einkommensteuer.

Veröffenlichung/ data publikacji: 28.11.2011

Bankenskandal in Litauen

In dieser Woche waren Bankfilialen und Geldautomaten in Lettland und Litauen das Ziel verzweifelter Sparer. Ein Bankenskandal hat gleich zwei der baltischen Staaten erfasst. Zunächst war es die Snoras-Bank, die viertgrößte Bank Litauens, die in Schwierigkeiten geriet. Jetzt hat sie ihre Tochter, die Latvijas Krajbanka (LKB), in Mitleidenschaft gezogen. Die LKB ist die neuntgrößte Bank in Lettland.

Veröffenlichung/ data publikacji: 26.11.2011

Polens Zloty in der Klemme

Was Einkäufer in Polen freut, wird für den Nachbarstaat immer mehr zum Problem: Der Zloty verliert gegenüber dem Euro weiter an Wert. Am Freitag wurde der psychologisch wichtige Wechselkurs von 4,50 Zloty für einen Euro durchbrochen.
Schuld daran sind laut Analysten internationale Währungspekulanten, die derzeit Sicherheiten im Gold oder Dollar suchen und dafür massenweise Anlagen in Zloty oder Währungen anderer, kleinerer Staaten abstoßen.

Veröffenlichung/ data publikacji: 26.11.2011

Integration in der Eurokrise: Schämt euch, ihr Versager!

Kanake? Europäer? Viele von uns sind längst deutsche Staatsbürger. Auf jeden Fall zahlen die meisten Deutschgriechen ihr Leben lang in Deutschland Steuern. Wir haben den "Aufbau Ost" mitfinanziert, unser Staat nimmt momentan enorme Summen an Zinszahlungen vom griechischen Steuerzahler ein, und auch wir werden dafür geradestehen müssen, wenn Hellas die "Hilfskredite" nicht zurückzahlen kann.
Was ist daran so schwer zu verstehen? Wird man noch unseren Enkeln unterstellen, dass sie ja eigentlich woanders hingehören? Muss aus Oulios erst Uli Hoss werden, bevor das aufhört?

Veröffenlichung/ data publikacji: 25.11.2011

Ungarns Kreditwürdigkeit herabgesetzt: Nur noch Ramschwert

Tatsächlich kann Ungarn auf eine positive Handelsbilanz verweisen. Der Budgetüberschuss, der dieses Jahr erwirtschaftet wurde, ist allerdings der Verstaatlichung der privaten Pensionskassen zu verdanken, deren Plünderung umgerechnet 11 Milliarden Euro an Einnahmen einbrachte.
Orbán hatte den IWF im Sommer 2010 mit großem Getöse aus dem Land geworfen. Und auch die von Brüssel geforderte Budgetdisziplin wurde als Affront aufgefasst.
Dennoch ist Ungarn abhängig vom Euroraum und macht das Land besonders empfindlich für die gegenwärtigen Turbulenzen.

Veröffenlichung/ data publikacji: 25.11.2011

Jeder Euro ein Segen

Polen hat enorm von den Mitteln der Europäischen Union profitiert, die Investitionen in ärmeren Regionen dienen. Jetzt wirbt es für eine Fortsetzung: Erhalten die Geberländer nicht auch viel zurück?

Veröffenlichung/ data publikacji: 25.11.2011