Roma - Sinti und Roma

Czas skończyć z romskimi gettami. Setki rodzin do przesiedlenia

Romskie rodziny za rządowe pieniądze mają być przesiedlone z dotychczasowych zamkniętych osiedli do nowych lokali w innych miejscowościach, pomiędzy polskich sąsiadów. Ma to być koniec romskich gett w Polsce i sposób na integrację.

Veröffenlichung/ data publikacji: 26.10.2012

Der Ort des Nichts

Im Berliner Tiergarten wurde gestern Dani Karavans Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas eingeweiht.

Veröffenlichung/ data publikacji: 25.10.2012

Das zerrissene Herz - Neues Denkmal für Sinti und Roma

Im Mai 2011 sollte das Mahnmal für die von den Nationalsozialisten ermordeten Sinti und Roma im Berliner Tiergarten eingeweiht werden. Der Künstler Dani Karavan, der in Paris und Tel Aviv lebt und schon viele Skulpturen in Israel, Frankreich und Deutschland geschaffen hat, entwarf einen runden Brunnen mit fließendem Wasser und einem Dreieck in der Mitte, auf dem jeden Tag eine frische Blume liegen soll. Zeilen aus dem Gedicht „Auschwitz" von Alexian Santino Spinelli, einem in Italien lebenden Roma, sind auf dem Brunnenrand schon zu lesen, aber fertig ist das Mahnmal noch immer nicht.

Veröffenlichung/ data publikacji: 25.10.2012

Wie eine NS-Verfolgte selbst zur Retterin wurde

Alfreda Markowska hat die NS-Vernichtungspolitik an ihrer Volksgruppe überlebt. Sie floh als Minderjährige aus einem NS-Lager – und dabei führte etwa 50 Roma und Juden in die Freiheit.

Veröffenlichung/ data publikacji: 24.10.2012

Die vergessenen Opfer

Siebzig Jahre nach dem Massenmord an den Juden ist der Antisemitismus in Deutschland geächtet. Einige Neonazis mögen weiter von einer Judengefahr faseln. Eine leider nicht unerhebliche Minderheit der Bundesbürger mag immer noch gewissen antisemitischen Stereotypen nachhängen. Doch der Staat, seine Politiker und alle gesellschaftlich relevanten Kräfte sind sich darin einig, dass der Judenhass keinen Platz in Deutschland haben darf. Der Holocaust gilt auch als Verpflichtung, antisemitische Tendenzen nicht zuzulassen.

Veröffenlichung/ data publikacji: 24.10.2012

Ein Genozid, so systematisch wie der Judenmord

Die Diskriminierung und Verfolgung der Sinti und Roma hat eine lange Traditionen. Das NS-Regime machte sich die überlieferten rassistischen und sozialen Ressentiments zu eigen und stigmatisierte die Minderheit von Anfang an. Die Ausgrenzung mündete im Völkermord. Auch dieser Genozid wurde so systematisch wie der Judenmord geplant und ausgeführt. Aber er drang erst spät ins Gedächtnis der Nation, weil sich die Mehrheit der Deutschen lange Zeit einig war, dass das Schicksal der "Zigeuner" von anderen Intentionen bestimmt gewesen sei.

Veröffenlichung/ data publikacji: 24.10.2012

Im Visier der Kriminalisten

Die Verfolgung der Sinti und Roma in Deutschland hat eine lange, traurige Tradition. Die Eröffnung des Denkmals markiert den Abschluss auf dem langen Weg zur Anerkennung.
Im Sommer 1945 irrten Millionen Menschen durch die Trümmerwüsten der deutschen Städte. Unter den Flüchtlingen, Vertriebenen, Ausgebombten, Kriegsgefangenen, ehemaligen Zwangsarbeitern und Konzentrationslagerhäftlingen waren die etwa 5 000 deutschen Sinti und Roma, die nach Deportationen und Konzentrationslagerhaft zurückkehrten, nur eine Minderheit.

Veröffenlichung/ data publikacji: 23.10.2012

DENKMAL WEITER - Kulturveranstaltungen zur Einweihung des Holocaust-Denkmals in Berlin

Der NS-Völkermord an den Sinti und Roma wird in der deutschen Öffentlichkeit nach wie vor nur unzureichend diskutiert. Genau wie Geschichte und Gegenwart der Sinti und Roma, die noch heute täglicher Diskriminierung ausgesetzt sind. Der zunehmende Rassismus in Europa bedroht jedoch nicht nur Sinti, Roma und andere Minderheiten, sondern die europäischen Werte an sich, deren Kern die Menschenrechte sind.

Veröffenlichung/ data publikacji: 16.10.2012

Die Roma und ihre Kultur im Europa des 21 Jahrhunderts

Vortragsabend mit Diskussion

Am Dienstag, 2. Oktober, 19:00 Uhr, lädt die Deutsche Gesellschaft e. V. ins Instituto Cervantes Berlin (Rosenstr. 18, Berlin-Mitte, Nähe Hackescher Markt) zu einem Vortragsabend mit Diskussion ein: Die Roma und ihre Kultur im Europa des 21. Jahrhunderts

Referenten: Joaquín López Bustamante, Roma-Kulturinstitut, Madrid,
Dr. Angela Kóczé, Forschungsinstitut für nationale und ethnischen Minderheiten, Budapest

Moderation: Alfred Eichhorn, Journalist, Berlin

Veröffenlichung/ data publikacji: 01.10.2012
Event: 02.10.2012 - 19:00 - 02.10.2012 - 19:00

Die Roma gibt es nicht

Norbert Mappes-Niediek kritisiert in seinem Buch „Arme Roma, böse Zigeuner“ die europäische Roma-Politik. Er holt die Westeuropäer bei ihren Vorurteilen ab. Die Begriffe „Roma“ und „Zigeuner“ produzieren in unseren Köpfen Bilder, die verhindern, dass wir die Roma so sehen, wie sie sind. Diesen Vorgang beschreibt Norbert Mappes-Niediek in „Arme Roma, böse Zigeuner“ einleuchtend und vor allem sehr kenntnisreich.
Norbert Mappes-Niediek: „Arme Roma, böse Zigeuner. Was an den Vorurteilen über die Zuwanderer stimmt“. Ch. Links Verlag, Berlin 2012, 208 Seiten, 16,90 Euro

Veröffenlichung/ data publikacji: 22.09.2012