Pilger zur Freiheit

Joachim Gauck hat am Donnerstag in der polnischen Industriestadt Lodz eine Rede gehalten. Er sprach über den polnischen Freiheitswillen und das „Wir“ aus Ostdeutschen und Polen.
Bundespräsidenten, so hat der polnische Deutschlandkenner Adam Krzeminski neulich geschrieben, seien im hochneurotischen deutsch-polnischen Verhältnis immer eine Art Therapeuten gewesen. Noch vor fünf Jahren, als auf der polnischen Seite die nationalkonservativen Brüder Kaczynski das Bild prägten, und auf der deutschen Seite die Vertriebenen-Organisation „Preußische Treuhand“ ihr Unwesen trieb, war dabei soviel zu tun, dass Richard von Weizsäcker aus dem Ruhestand geholt werden musste, um dem damaligen Präsidenten Lech Kaczynski die Seele zu massieren. Bundespräsident Horst Köhler legte sich sogar einen polnischen Fan-Schal um, als er sich mit Kaczynski bei einem Handballspiel traf.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 02.03.2012