Der Lohn der Niedertracht

Der künftige Präsident Tschechiens, Miloš Zeman, verdankt seine Wahl einer beispiellosen antideutschen Schmutzkampagne gegen seinen Konkurrenten Schwarzenberg. Das fängt übel an. Den kruden antideutschen Köder legte der Ex-Sozialdemokrat in einer TV-Debatte aus, als er Schwarzenberg vorwarf, Präsident Václav Havel einst geraten zu haben, sich bei den Sudetendeutschen für die Ausweisung nach 1945 zu entschuldigen.
Der Fürst duckte sich nicht weg, er zeigte Rückgrat: Aus heutiger Sicht sei die Vertreibung der fast drei Millionen Deutschen aus der Tschechoslowakei eine schwere Verletzung der Menschenrechte, sagte er. Und: Heute müsste sich Präsident Edvard Beneš dafür in Den Haag verantworten.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 27.01.2013