In Jamlitz soll das Schicksal von 735 KZ-Häftlingen aufgeklärt werden

Günter Morsch, der Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, zeigte sich bewegt. Nie zuvor sei er dem wirklichen Massenmord an den Juden so nahe gekommen. In seiner langjährigen wissenschaftlichen Arbeit zum Holocaust sei die Erkundung des Mordes an Häftlingen des KZ-Außenlagers Lieberose eine seiner schwersten Forschungsarbeiten gewesen. Das habe ihn auch persönlich sehr belastet, sagte Morsch gestern in Jamlitz. Sollte nun endlich das Massengrab mit den Opfern gefunden werden, wäre das auch für ihn eine große Erleichterung.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 22.04.2009