Katyn-Geheimakten erstmals in Moskau freigegeben

70 Jahre nach dem Massaker an tausenden Polen im westrussischen Ort Katyn sind erstmals Geheimdokumente über den Massenmord aus Archiven des Kreml in Russland freigegeben worden. Auf Anordnung von Präsident Dmitri Medwedew veröffentlichte Russlands Archivdienst am Mittwoch zahlreiche Akten des damaligen sowjetischen Geheimdienstes NKWD im Internet. Aus den Unterlagen gehe hervor, dass Sowjetdiktator Josef Stalin im Frühjahr 1940 die Erschießung der etwa 22 000 Soldaten und Zivilisten in Katyn und anderen Orten befohlen habe, sagte der Leiter des Archivs, Andrej Artisow, nach Angaben der Agentur Interfax.

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Veröffentlichung/ data publikacji: 28.04.2010