Posen

Blick über die Oder

Pszczew (Betsche). Schon 120 Menschen beim Baden ertrunken
Alljährlich sind in Polen sehr viele Badeopfer zu beklagen, aber in diesem Jahr ist die Entwicklung besonders dramatisch. Obwohl der Sommer gerade erst angefangen hat, sind landesweit bereits 120 Menschen ertrunken. Allein am vergangenen Wochenende gab es 26 Opfer. Eins davon war ein 17-jähriger Jugendlicher, der sich überhitzt in den See von Pszczew im Osten der Wojewodschaft Lebuser Land stürzte und dabei offenbar einen Herzschlag erlitt. Oft ist auch Alkohol im Spiel.

Warschau. Robert Lewandowski hat geheiratet

Veröffenlichung/ data publikacji: 25.06.2013

Leichenräuber müssen in Haft: Ein Urteil und viele offene Fragen

Im polnischen Posen wurden am Montag drei der Beteiligten an dem spektakulären Autodiebstahl mit zwölf Leichen vom vergangenen Oktober verurteilt. Viele Fragen sind dennoch offen, vor allem auch bezüglich der Würde im Umgang mit Toten in Deutschland.

Veröffenlichung/ data publikacji: 29.05.2013

Blick über die Oder

Warschau/Posen. Embryonen angeblich an Deutsche verkauft
Polnische Embryonen sollen angeblich zu Forschungszwecken nach Deutschland verkauft worden sein. Mit dieser Äußerung, die er im Fernsehen machte, sorgte Warschaus Justizminister Jaroslaw Gowin für Aufsehen. Die Embryonen stammten angeblich aus einer inzwischen geschlossenen Klinik in Posen, die auf künstliche Befruchtungen spezialisiert war. Experten ziehen die Aussagen des Ministers in Zweifel, weil Deutschland eins der schärfsten Gesetze zum Embryonenschutz habe. Auch ein Regierungssprecher distanzierte sich davon.

Veröffenlichung/ data publikacji: 24.04.2013

Blick über die Oder

Posen. Prozess gegen Leichendiebe beginnt
Drei der mutmaßlichen Autodiebe, die im vergangenen Oktober in Hoppegarten bei Berlin einen Kleintransporter gestohlen hatten, in dem sich zwölf Leichen befanden, stehen ab heute in Posen vor Gericht. Nach Angaben einer Gerichtssprecherin handelt es sich um drei Männer zwischen Mitte 20 und Mitte 30. Sie waren rund eine Woche nach der Tat verhaftet worden und befinden sich seither in Untersuchungshaft. Der vermeintliche Drahtzieher des Diebstahls ist dagegen untergetaucht.

Stettiner Straßenbahn mit WLAN-Verbindung

Veröffenlichung/ data publikacji: 26.03.2013

Merkel, Tusk und ihre beiden Großväter

Angela Merkel hatte – wie sich erst in dieser Woche herausstellte – einen polnischen Großvater. Darüber wird im Nachbarland jetzt intensiv diskutiert, zumal auch ein Vorfahr von Donald Tusk in Beziehung zu Deutschland stand.
Wozu so ein EU-Gipfel nicht alles gut ist! Die Kanzlerin habe ihn in Brüssel gefragt, wie man den Namen „Kazmierczak“ richtig ausspricht, verlautete Polens Regierungschef Donald Tusk per Twitter. Denn Kazmierczak sei der Nachname ihres Großvaters väterlicherseits gewesen.

Veröffenlichung/ data publikacji: 16.03.2013

Eine in jeder Hinsicht makabre Geschichte

Dass die Leichen ziemlich rasch gefunden wurden, war sicher der bereits ganz guten Kontakte auf Polizeiebene zu verdanken. Auch die Staatsanwälte haben – indem sie die Angehörigen bei der Beschaffung der Dokumente für die Leichenrückführung unterstützten – mehr getan, als sie mussten. Dass jedoch überhaupt erst solch ein Berg an Bürokratie errichtet wurde, ist dagegen der Dickhäutigkeit anderer Beteiligter, wie der Gesundheitsbehörde des Nachbarlandes, geschuldet. Deshalb ist es jetzt am wichtigsten, dass die Toten endlich ihre verdiente Ruhe finden.

Veröffenlichung/ data publikacji: 03.11.2012

Polen sind peinlich berührt

Die Odyssee der Mitte Oktober im Rahmen eines Autodiebstahls von Hoppegarten (Märkisch-Oderland) nach Polen verschleppten Leichen lässt auch östlich der Oder viele Menschen nicht kalt. Die bürokratischen Hürden bei der Rückgabe stoßen besonders auf Kritik.

Veröffenlichung/ data publikacji: 03.11.2012

Warten auf die Särge - Leichendiebstahl wird zum Politikum

Dass die Verzögerungen bei der Rückführung der zwölf gestohlenen Leichen nach Deutschland zum Politikum werden könnten, ist inzwischen auch in Polen angekommen. "Es kann nicht sein, dass so eine gedankenlose Tat der Diebe die guten Beziehungen und die Zusammenarbeit auf polnisch-deutschem Grenzgebiet zerstört", schrieb Józef Kruczkowski, Landrat des Kreises Gorzów, am Dienstag an den Landrat von Märkisch-Oderland Gernot Schmidt.

Veröffenlichung/ data publikacji: 01.11.2012

Leichenrückgabe wird zum Problem

Die Rückführung der zwölf Leichen aus Deutschland, die von Autodieben nach Polen verschleppt und dort am vergangenen Dienstag gefunden wurden, verzögert sich weiter. Die Staatsanwaltschaft in Posen fordert zuvor umfangreiche Angaben zu dem Fall.

Veröffenlichung/ data publikacji: 30.10.2012

Leichenschau in Posen

"Die Identität der ersten Toten konnte bereits zweifelsfrei festgestellt werden", sagte Staatsanwalt Neff am Abend. Unklar war dagegen noch, wann und auf wessen Kosten die Leichen zurückgeführt werden. Ursprünglich waren dafür die deutschen Bestattungsinstitute informiert worden, doch möglicherweise werden damit auch polnische Unternehmen beauftragt.

Veröffenlichung/ data publikacji: 25.10.2012